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Kultur in Zeiten der aktuellen Pandemie – Tanja Kinkel

Die Schriftstellerin Tanja Kinkel

Histo Journal: Wie erleben Sie als Schriftstellerin diese Zeit?

Tanja Kinkel: Als Erfüllung des chinesischen Fluches »Mögest Du in interessanten Zeiten leben!« Mit ein klein wenig Deja Vue. Ich hatte vor etwas weniger als zwei Jahrzehnten einen Roman geschrieben, »Götterdämmerung«, in dem es schließlich zu einer Pandemie durch einen Virus kommt. So genau wollte ich eigentlich nicht herausfinden, wie sich das in der Realität abspielt!

Histo Journal: Ausbleibende Lesungseinnahmen sowie z.B. das Absagen der Frankfurter und der Leipziger Buchmessen belasten eine ganze Branche. Was müssen Autor*innen jetzt tun, um ihre Existenz zu sichern?

Tanja Kinkel: Anträge auf Unterstützung stellen, ist sicher ein Weg. Ich habe das letzte Jahr auch genutzt, um einen neuen Roman zu verfassen und Treatments für weitere auszuarbeiten, aber anders, als in der vor-Pandemie-Zeit, weiß ich noch nicht, wann was erscheinen wird. Treffen mit anderen Autoren oder Verlagsangehörigen können …

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Fotocredit: FinePic, München